Podiumsdiskussion über Smart Metering

Unter der sachkundigen Leitung von Futurezone-Reporterin Barbara WIMMER diskutiert beim #DNP12 eine ExpertInnenrunde über Datenschutz und Sicherheit bei der Einführung der sogenannten intelligenten Stromzähler ("Smart Meter") in Österreich.

In ganz Europa sollen in den kommenden Jahren die traditionellen Stromzähler gegen "intelligente" elektronische Messgeräte ausgetauscht werden. Datenschützer laufen dagegen ebenso Sturm wie Mietervereinigung oder Arbeiterkammer.

So manche Forscher sehen die Privatsphäre gefährdet, die Ärztekammer sorgt sich wegen des Elektrosmogs. Der österreichische Datenschutzrat äußerte Bedenken, der Europäische Datenschutzbeauftragte fordert Schutzmaßnahmen und Wahlmöglichkeiten. Die Energiewirtschaft zeigt nur mäßiges Interesse. Die britische Regierung hat beschlossen, auf den verpflichtenden Einsatz der umstrittenen Smart Meter zu verzichten, unsere nördlichen Nachbarn in der Tschechischen Republik haben gar gänzlich hinausoptiert.

Vor diesem Hintergrund hält das offizielle Österreich an seinem Fahrplan zur möglichst raschen und verpflichtenden Einführung der Smart Meter ehern fest.

Was bringen uns die neuen Stromzähler eigentlich? Wer vertritt wessen Interessen in dem seit Monaten schwelenden Streit um die "Zwangsverpflichtung"? Mit welchen Kosten müssen die betroffenen Haushalte tatsächlich rechnen? Und wie viele Informationen geben wir damit privaten und staatlichen Datensammlern in die Hand?

Über diese und weitere brennende Fragen diskutieren beim #DNP12:

  • Walter PEISSL (Institut für Technikfolgen-Abschätzung am ÖAW)
  • Harald PROIDL (E-Control)
  • Nadja SHAH (Österreichische Mietervereinigung)
  • Daniela ZIMMER (Arbeiterkammer Wien, Abteilung für Konsumentenschutz) (tbc)

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Bild: twicepix (CC BY-SA 2.0)