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Vorträge

Datenschutz im Internet der Dinge

Speaker

Andreas Krisch

Inhalt

Das Internet der Dinge stellt die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte (Things) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur dar, so nennt es das allgegenwärtige Internet-Lexikon. "Intelligente Geräte sollen denken lernen und Waren ihren Weg zum Ziel selbst organisieren," so formuliert es das renommierte Fraunhofer-Institut.

Abschluss

Speaker

Andreas Krisch, unwatched.org

Inhalt

Kongress-Abschluss "Daten, Netz & Politik 2012 - #DNP12"

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Eröffnung

Speaker

Andreas Krisch, unwatched.org

Inhalt

Kongress-Eröffnung "Daten, Netz & Politik 2012 - #DNP12"

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Datenschutz im Internet der Dinge

Speaker

Andreas Krisch

ist Wirtschaftsinformatiker und betreibt ein Datenschutz-Unternehmen in Wien. Privacy by Design (eingebauter Datenschutz) für Smart Grids, RFID und das Internet der Dinge sind neben klassischer Datenschutzberatung die Kernbereiche seiner Tätigkeit.

Darüber hinaus bearbeitet er im Rahmen des Vereins für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) eine Reihe netzpolitischer Themen und setzt sich im Rahmen des AKVorrat Österreich für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung ein. Auf europäischer Ebene vertritt er European Digital Rights (EDRi) unter anderem in der Expertengruppe der Europäischen Kommission zum Internet der Dinge und koordiniert dort die Arbeit der Gruppe zum Themenbereich Datenschutz.

Andreas Krisch betreibt außerdem das Datenschutzportal unwatched.org und bloggt auf netzaffin.unwatched.org.

Inhalt

Derzeit arbeitet die EU-Kommission an der Modernisierung der Datenschutzrichtlinie. Im Rahmen dieser geplanten EU-Datenschutz-Reform ist eine detaillierte Überprüfung für sensible Datenverarbeitungen vorgesehen. Geht es nach dem Willen der Europäischen Kommission, soll künftig für solche Anwendungen noch vor Inbetriebnahme eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt werden – so wie es heute schon für RFID-Anwendungen empfohlen wird.

Dabei sollt auf bewährter Methoden aus den Bereichen Risiko- und Qualitätsmanagement zurückgegriffen und auf die Anforderungen des Europäischen Datenschutz-Rechtsrahmens angewendet werden. Mit dieser und weiteren Maßnahmen soll der bestehende Rechtsrahmen nach 15 Jahren an die neuen technischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden. Gleichzeitig werden in einer Expertengruppe der EU-Kommission die Herausforderungen an den Datenschutz erörtert, die sich im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge ergeben.

Datenschutzexperte Andreas KRISCH wird die Problematik der zunehmenden Vernetzung sensibler Daten beleuchten und über die einschlägigen Pläne zur Verbesserung des Datenschutzes auf europäischer Ebene berichten.

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Podiumsdiskussion zur Netzpolitik – Welche Regelungen brauchen wir?

Eine spannende Diskussion um aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Netzpolitik: Welche Regelungen brauchen wir überhaupt und warum? Wofür plädieren die VertreterInnen der österreichischen Parteienlandschaft?

Moderation

Andreas KRISCH / unwatched.org

Es diskutieren

  • Sonja ABLINGER (Nationalratsabgeordnete, SPÖ)

Speaker

Leonie Tanczer

ist Politikwissenschafterin, politische Aktivistin und Feministin. Sie ist einer der Initiatorinnen des Netzfeministischen Biers in Wien (#nfbw).

Franz Fuchs

ist Webdeveloper, Pressereferent, Hobbypirat und leidenschaftlicher Blogger.

Inhalt

Sind wir nicht alle voll "Postgender", fragen die Vortragenden und geben auch gleich die Antwort: "Nein". Denn ganz so geschlechtsneutral, wie manche das Internet bzw. die Branche, die sich daraus entwickelt hat, gerne sehen wollen, sei sie leider nicht.

Da auch das Netz nur ein Spiegel der Gesellschaft ist, seien auch der Gaming- sowie der komplette Informationstechnologiesektor nicht frei von Sexismus, Stereotypen und Ausgrenzungen.

Der Workshop soll einen Einstieg in die Thematik des Netzfeminismus bieten und die Teilnehmer für diese sensibilisieren.

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Speaker

Andreas Schumann

stammt aus Berlin und ist derzeit Vorstand der internetPost AG. Nach seinem Studium der Landwirtschaft und Betriebswirtschaft, gründete er einen der ersten Stadtpostdienste in Deutschland. Führend war er unter anderem beim Briefdienst der sächsischen Zeitung "Postmodern" und der EP Europost (heute TNT Post GmbH & Co KG) tätig. Im April 2010 gründete er die internetPost AG.

Inhalt

Die informationelle Selbstbestimmung gehört zu unseren Grundrechten. Doch ihre praktische Durchsetzung bereitet Verbrauchern, Behörden und Unternehmen Kopfzerbrechen: Viele verlieren allzu schnell den Überblick, wer welche Daten gespeichert hat und wofür diese verwendet werden.

Hier kommt die "Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen eG i.G." ins Spiel. Sie steht unter der Selbstkontrolle und -verwaltung der Verbraucher und stellt mit Safe-Address Werkzeuge sowie Organisationsstrukturen bereit, mit denen Transparenz bei der Nutzung personenbezogener Daten geschaffen werden kann.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Vorstellung der technischen Lösung und Organisationsstrukturen.

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Die FreedomBox und ihre Bedeutung für Österreich und Europa

Speaker

Markus Sabadello

beschäftigt sich als Berater und Entwickler mit den Themengebieten Identität und persönliche Daten im Internet, sowie insbesondere mit Projekten für dezentrale Kommunikation. Sabadello hat in den USA bereits für das MIT Media Lab, das Harvard Berkman Center, sowie unterschiedliche Start-Ups gearbeitet und schreibt als Analyst für ein Journal des Personal Data Ecosystem.

Inhalt

Markus Sabadello stellt die FreedomBox vor – einen Mini-Computer, der den Schutz der Privatsphäre im Internet zum Ziel hat.

Ursprünglich war die FreedomBox vor allem als Kommunikations- und Organisationstool für Aktivisten im politisch restriktiven Umfeld gedacht, wo Online-Überwachung und -Zensur zum Alltag gehören. Doch in Zeiten, in denen Facebook, Google und andere stark zentralisierte Dienste immer stärkerer Kritik ausgesetzt sind, steigt auch in westlichen Demokratien das Interesse an dezentraler Kommunikation.

Neben dem Ursprung des Projekts soll auch ein Blick auf die Bedeutung der FreedomBox für die österreichische und europäische Netzpolitik geworfen werden.

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Kampagnenideen zur Fluggastüberwachung

Speaker

Alexander Sander

ist Datenschutzreferent des unabhängigen EU-Abgeordneten Martin Ehrenhauser und beschäftigt sich intensiv mit netzpolitischen Themen und dem Politikfeld innere Sicherheit. 2011 hat er die Kampagne NoPNR gegründet, die sich gegen die Auswertung von Fluggastdaten wendet. Er bloggt bei netzkinder.at und netzpolitik.org.

Inhalt

Anfang 2011 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Speicherung und Auswertung von Fluggastdaten in Europa vorgestellt. Um "bisher unbekannte Verdächtige" ausfindig zu machen, sollen künftig bis zu 60 Daten 5 Jahre auf Vorrat gespeichert und ausgewertet werden.

Im Rahmen des Workshops sollen Kampagnenideen entwickelt werden, um die aktuellen Pläne, ein EU-PNR einzuführen, zu stoppen.

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Podiumsdiskussion über Smart Metering

Eine Diskussion über Sinn und Unsinn der "Zwangszähler", Datenschutz und Sicherheit beim Einsatz der neuen Messgeräte und die verschiedenen Interessen, die hinter dem Beschluss zu deren Einführung stehen.

Moderation

Barbara WIMMER / futurezone.at

Es diskutieren

  • Walter PEISSL (Institut für Technikfolgen-Abschätzung am ÖAW)
  • Harald PROIDL (E-Control)
  • Nadja SHAH (Österreichische Mietervereinigung)

Links

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